Frequenzgenerator
Präzisions-Oszillator 1 Hz – 22 kHz
0.44 kHz · sinus
Wellenform
Fang leise an und erhöhe die Lautstärke langsam. Ein reiner Ton trägt bei gleicher Einstellung mehr Energie als Musik.
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Nimm bis zu 30 Sekunden von dem auf, was du hörst.
Format
Es läuft nichts — starte zuerst einen Klang und nimm dann auf.
Über dieses Werkzeug
Ein Präzisions-Oszillator, der den gesamten hörbaren Bereich und darüber hinaus abdeckt. Wähle eine Wellenform, stelle die Frequenz am logarithmischen Regler ein und beobachte das Signal auf dem Oszilloskop oder im Spektrum. Nützlich zum Stimmen von Instrumenten, zum Testen von Lautsprechern und Kopfhörern, zum Ausloten der eigenen Hörgrenze und für Demonstrationen zur Wellenphysik.
Häufige Fragen
Ein Sinus ist rein und glatt, ohne Obertöne — die Referenzform zum Stimmen und für Hörtests. Ein Rechteck klingt hohl und schnarrend, reich an ungeraden Obertönen, ähnlich einer Klarinette. Der Sägezahn ist der hellste der vier, weil er gerade und ungerade Obertöne enthält, näher an einem Blechblasinstrument. Das Dreieck liegt zwischen Sinus und Rechteck: weich und flötenartig.
Der Regler ist logarithmisch, nicht linear. Auf einer linearen Skala würde der gesamte musikalische Bereich von 20 Hz bis 2 kHz weniger als ein Zehntel des Weges einnehmen, der Rest wäre unhörbar hoch. Eine logarithmische Skala gibt jeder Oktave gleich viel Reglerweg — so funktioniert Tonhöhe tatsächlich. Für feine Schritte nutze die Minus- und Plus-Tasten.
Der internationale Standard für A4 liegt bei 440 Hz, festgelegt in ISO 16. Manche Musiker und Ensembles bevorzugen 432 Hz, in der Barockpraxis sind 415 Hz verbreitet. Stelle die gewünschte Frequenz ein und lass einen durchgehenden Sinus als Referenz laufen.
Du kannst damit die Grenzen deines Gehörs ausloten, aber es ist kein Diagnosewerkzeug. Das Gehör Erwachsener reicht typischerweise von 20 Hz bis 20.000 Hz, und die Empfindlichkeit oberhalb von 15 kHz nimmt ab etwa dem 30. Lebensjahr deutlich ab. Das Ergebnis hängt außerdem stark von deinen Kopfhörern oder Lautsprechern ab. Für eine echte Untersuchung geh zu einem Audiologen.
Unterhalb von etwa 40 Hz werden Töne mehr gespürt als gehört, und die meisten Handy- und Laptoplautsprecher geben sie überhaupt nicht wieder. Dafür braucht es größere Kopfhörer oder einen Subwoofer. Das Oszilloskop zeigt die Wellenform auch dann, wenn dein Lautsprecher sie nicht liefern kann.
Das Oszilloskop zeichnet die Amplitude über die Zeit — es zeigt die Form der Welle. Der Spektrumanalysator zeichnet die Energie über die Frequenz — er zeigt, welche Obertöne vorhanden sind. Ein Sinus ergibt eine einzelne Spitze im Spektrum, ein Sägezahn eine ganze Reihe davon.
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